Nutzen Sie die Gelegenheit, im eigenen Gewässer ( ca. 12 km
mit allen Nebentälern)
im nahegelegenen Harmersbachtal zu fischen. Die Anfahrt beträgt ca. 2 Minuten
mit dem Auto.
Unser Fischgewässer:
Der Talbach ist im Bereich der Ortschaft Oberharmersbach ca. 5 - 8 Meter breit
und durchschnittlich 30 - 80 cm tief. An einigen wenigen Stellen jedoch deutlich
tiefer.
Während der trockenen Monate reichen Watstiefel völlig aus. Wegen dem
stellenweise
dichten Bewuchs empfiehlt es sich, eine kurze (unter 7ft.) Rute mitzubringen.
Die Schnurklasse sollte mit 4 - 5 gewählt werden. Idealerweise wird mit
dunklen,
unbeschwerten Nymphen gefischt. Die Bachforelle ist der dominierende Fisch im
Gewässer;
aber auch Regenbogenforellen sind vorzufinden. Die durchschnittliche Größe
der Fische
liegt zwischen 30 und 40 cm, jedoch werden auch gelegentlich Forellen mit
54 cm Lange und 1300 Gramm Gewicht gefangen.
Die Strecke im Talbach beginnt an der Brücke neben dem
Gasthaus "Forelle" und endet ca. 1 km bachaufwärts bei der
Einmündung zum Holdersbach.
Die schmaleren Nebenbäche Riersbach, Holdersbach und Jauschbach
haben zusammen
etwa 11 km Länge. Diese Streckenabschnitte sind besonders für
Spezialisten im
"Pirschfischen" geeignet und stellen an den Angler sehr hohe
Anforderungen.
In den dort vorhandenen Auswaschungen lauern unbehelligt einige Raubforellen und
bilden ein lebendiges Bollwerk für jeden Kleinfisch.
Bestimmungen:
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Fischen können Hotelgäste, die im Besitz eines in Deutschland gültigen
Fischereischeines sind.
Es darf nur mit der Fliege gefischt werden.
Angelkarten können im Hotel erworben werden.
Fischen in der Wolf und Kinzig:
Das Fischen in Wolf und Kinzig ist den Fliegenfischern vorbehalten. Wer hier
fischen will,
muss der Tourist- Info (Kinzig) oder dem Angelsportverein (Oberwolfach) neben
dem Angelschein
zusätzlich eine gültige Gästekarte vorlegen.
Die Strecke an der Wolf ist eingebettet in eine landschaftlich reizvolle und
natürliche Umgebung.
Gerne besorgen wir Ihnen für Ihren geplanten Anglerurlaub eine Tageskarte.
Angelkarten werden ab 01. April ausgegeben.
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Schonzeiten und Mindestmaße
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Regenbogenforelle aus der Wolf,
Länge: 54 cm, Gewicht: 1275 Gramm
kleines Fischlexikon
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Karpfen
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Der Karpfen hat einen dunklen Rücken.
Die Farbe schwankt zwischen grau-grün und schieferblau. Die Flanken
sind hell und wechseln zwischen blond und olivgrün mit einem Anflug
von rosa. Sie schimmern metallisch. Der Leib ist gelb, orange oder
kremfarben. Karpfen halten sich vorwiegend in stehenden Gewässern auf und werden dort schwerer, wenngleich wir sie auch in unseren Flüssen fangen. Ihre Nahrung ist mannigfaltig. Der Karpfen ist ein zäher, listiger und kampfstarker Fisch. Da er zwischen 1,5 und über 20 kg wiegen kann, muß die Rute auf einiges gefaßt und ziemlich kräftig sein. |
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Schleie
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Die Schleie läßt sich von allen
Friedfischen am leichtesten identifizieren. Sie mag je nach ihrer
Umgebung in der Farbe ein wenig variieren, doch hat sie gewöhnlich
einen dunkelgrünen Rücken, der an den Flanken in einen grünlichen
Bronzeton übergeht, und einen helleren Leib. Alle ihre Flossen sind
sanft gerundet, die Augen bemerkenswert klein, und winzige Schuppen,
tief in die Haut eingebettet, geben ihr sozusagen einen
glanzledernen Schimmer. Interessant ist, daß die Laichzeit der Schleie sich über einen längeren Zeitraum erstrecken kann als bei den meisten anderen Friedfischen. Wann die Schleie frißt, ist nicht vorherzusagen. Manchmal fastet sie offenbar lange Zeit, doch dann frißt sie wieder gierig und kann verhältnismäßig leicht gefangen werden. Sie scheint besonders dem Einfluß wechselnder Wassertemperaturen unterworfen zu sein, hat nur Appetit innerhalb eines verhältnismäßig engen Grenzraumes und zeigt wenig Interesse an Ködern, wenn das Wasser unter 13 und über 21 Grad warm ist. |
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Barbe
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Die Barbe hat einen graubraunen
oder grünbraunen Rücken, dessen Ton je nach ihrem Standgebiet
wechselt. Die Flanken sind heller und glänzen metallisch
bronzefarben bis gelblich. Der Leib ist hell, der metallische Glanz
geht in Perlenschimmer über. Die Rückenflosse ist bräunlich, die
Rückenfarbe entsprechend. Die Bauchflossen sind grau bis weißlich,
gelegentlich braun gemustert. Der Hauptstrahl der Rückenflosse ist
sehr fest und seine Hinterkante gezähnt. Die paarigen Flossen sind
groß und schaufelförmig. Die Barbe ist kein guter Speisefisch, in der Laichzeit ist ihr Rogen sogar giftig. Daher sollte sie stets nach dem Fangs ins Wasser zurückgesetzt werden und noch weiteren Anglern ein kräftiger, guter kämpfender Gegner sein. |
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Nase
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Die Nase ist nur einem Teil der deutschen Angler unmittelbar bekannt. Es gibt viele, die noch keine Nase gesehen, geschweige denn gefangen haben. Doch sollten sie einer begegnen, so wird ihnen sofort auffallen, warum die Nase so heißt. Der Fisch, der zu den Cypriniden gehört, hat einen vorgewölbten wulstigen Oberkiefer, während das Maul stark unterständig ist. Die Nase weidet Algen von den Steinen und schlürft Flohkrebse, Larven, Würmchen, Schnecken und andere Mini-Leckerbissen ein, die darin sitzen. Der Nasenhöcker gibt ihr Charakter, der wohlproportionierte Körper mit eiförmigem Querschnitt Eleganz, die hellroten Flossen, die silberweißen Flanken, der gelblich schimmernde Leib und der dunkelgrüne bis blaugraue Rücken verleihen ihr eine aparte Zeichnung. |
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Äsche
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Die Äsche ist ein wunderschöner,
ein sehr weiblicher Fisch. Meist über dem Grunde stehend, erscheint
sie schattenhaft. Die Franzosen nennen sie daher "ombre",
den Schatten. Der deutsche Name erinnert an Asche. Wie ungerecht ist
doch der Mensch, denn die Äsche ist alles andere als aschgrau. Der
Jungfisch schimmert silbern, die ausgewachsenen Exemplare leuchten -
vor allem die männlichen - sehr auffallend mit ihrer purpurschwarz
gebänderten sehr hohen Rückenflosse. Sie glänzen violett auf dem
schön gewölbten Rücken, und ihre Flanken prunken in blassem Gold. |
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Bachforelle
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Die Bachforelle ist überall in
Europa heimisch. Kaum einer könnte jedoch eine überall gültige
Beschreibung ihres Aussehens geben. Dieser Fisch gehört zu einer
Art mit sehr verschiedenen Erscheinungsbildern. Sie ist sehr
anpassungsfähig und gedeiht im Süß- und im Salzwasser. Die Forelle würde bald verhungern, müßte sie sich auf Insekten verlassen, die an der Oberfläche treiben. Und selbst in den fruchtbarsten Gewässern ernährt sie sich von mannigfaltigen anderen Kleintieren. In Seen der Kalksteinformation sind Schnecken ein Hauptbestandteil ihres Futters. Die Forelle verschluckt sie mit der Schale. Größere Forellen brauchen auch größere Happen. Stichlinge, Elritzen und Mühlkoppen bieten sich an. Die auf dem Wasser treibenden Fliegen sind eine Art Nachtisch, denn nur selten kann sich die Forelle an ihnen satt essen. |
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Regenbogenforelle
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Die Regenbogenforelle ist ein schöner
Fisch mit einem dunkelbläulich-grünen Rücken. Ihre Flanken
schimmern rosa, und am ganzen Körper, besonders auf der
Schwanzflosse, ist sie von kleinen schwarzen Punkten übersät. Der Wert der Regenbogenforelle, so sagt man, liege in ihrem schnellen Wachstum, ihrer Bereitschaft, die Fliege zu nehmen, und in ihrer Kampfkraft. Gegner der Regenbogenforelle weisen darauf hin, daß sie in manchen Gewässern nicht gedeihen will und der Bestand eines Tages verschwunden ist. Beide Mängel lassen sich wohl auf ihren starken Wandertrieb zurückführen. Regenbogenforellen laichen gewöhnlich später als Bachforellen. Manche sogar erst im Frühjahr, und wenn die übliche Forellensaison beginnt, sind sie, auch wenn sie schon abgelaicht haben, nicht in Form. So lohnt sich das Angeln auf sie erst im Hochsommer und Frühherbst. |
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Huchen
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Der Huchen wird auch Donaulachs
genannt. Dieser Name und sein Aussehen unterstreicht die
Verwandtschaft mit anderen Fischen der Lachssippe. Dieser begehrte
Fisch kommt in Deutschland in der Donau und ihren alpinen Nebenflüssen
vor. Verglichen mit den anderen Salmoniden hat der Huchen den geringsten "Tiefgang", er ist fast drehrund, hat sehr kleine Schuppen, kräftige Flossen und noch kräftigere Kiefer. Der männliche Huchen hat einen herrlichen Kupferglanz, der weibliche schimmert silbergrün. Er lebt vorwiegend von Fischen, meist Nasen und Äschen, ist aber in kleineren Exemplaren schon mit der künstlichen Fliege gefangen worden. Wie kaum ein anderer Fisch hält er bestimmte Freßzeiten ein, die freilich nicht immer zur gleichen Stunde liegen. |
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Bachsaibling
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Coregonen und Saiblinge
sind zwei weitere Salmonidenarten. Die Coregonen treten in unseren
Alpenseen als Blaufelchen auf. In Norddeutschland und im Osten
erscheinen sie als Maränen, im Mündungsgebiet einiger Flüsse, die
sich in Nord- und Ostsee ergießen, als Schnäpel. In der Schweiz, in Oberbayern und in Österreich wird der Seesaibling sehr geschätzt. Wer an den alpinen Seen zu Hause ist und sich auf seinen Fang spezialisiert hat, kann großen Sport haben. Aber er muß etwas davon verstehen, denn abgesehen von der selten gewordenen Seeforelle, die die Einheimischen im Salzkammergut Lachs nennen, ist der Fang kaum eines Fisches so sehr von dem Sachverstand des Anglers abhängig wie beim Saibling. Der Fang des Bachsaibling unterscheidet sich nicht wesentlich vom Fang der Forelle, es sei denn, daß er gesellig lebt und man daher mehrere an derselben Stelle erbeuten kann. Auch der Seesaibling tritt in Schulen auf, doch kommt alles darauf an, ihren Standort ausfindig zu machen. Und das ist in Wassertiefen bis zu hundert Metern und darüber nicht leicht. Der normale Seesaibling hat ein durchschnittliches Gewicht von 500 g, der in Tiefen zwischen 10 und 120 Metern auf sandigem und grasigem Grund in Rudeln anzutreffen ist. |
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Seesaibling
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Seeforelle
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Lachs
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Der Lachs wird von den Anglern als
König der Fische bezeichnet. Erst recht, weil er in Deutschland nur
noch in einzelnen Exemplaren vorkommt. Früher waren Weser und Elbe und ihre Nebenflüsse sehr gute Lachsgewässer. Durch Verschmutzungen, Chemieeinleitungen und Verbauungen wurde der Lachs dann fast ausgerottet. Dennoch ist bei uns das Interesse an dem Edlen so groß, daß zahlreiche Deutsche alljährlich ins Ausland fahren, um dort auf Lachse zu fischen. Überdies werden bei uns die Gewässer wieder sauberer, und vielleicht nehmen die Lachsbestände doch einmal wieder zu, wie es jetzt schon bei den Meerforellen der Fall ist. Der Lachs kann mit einer große Meerforelle verwechselt werden, denn beide Fische haben denselben Silberglanz und natürlich die Fettflosse der Salmonidenfamilie. Dennoch sind sie leicht zu unterscheiden. Die Meerforelle hat den charakteristischen verlängerten Oberkieferbogen der Forellen, der noch über das Auge hinausreicht; während dieser Bogen beim Lachs nur bis zum Auge geht. Außerdem hat der Lachs nur etwa zehn Schuppen zwischen Rückenflosse und Seitenlinie, die Meerforelle dagegen sechzehn. Die Schwanzwurzel ist bei der Meerforelle dicker, die Schwanzflosse gerade, beim Lachs eingebuchtet. |
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Aal
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Der Aal ist trotz seiner
schlangenartigen Gestalt ein richtiger Fisch, er hat Kiemen und
Schuppen. Letztere sind nicht leicht zu sehen, da sie klein, länglich
und in die Haut eingebettet sind. Dennoch kann man an ihnen das
Wachstum des Aales wie an den Schuppen anderer Fische ablesen. So
haben männliche Blankaale in der Länge bis zu 50 cm zwischen 4,5 und
8,5 Jahre im Süßwasser verbracht und weibliche Aale bis 66 cm 6 bis
8,5 Jahre. Aale leben in vielen Gewässern, aber einige werden von ihnen besonders geschätzt. Der Speisezettel des Aales ist bunt. Einige Spezialitäten aus dem reichhaltigen Menü sind: Garnelen, Engerlinge, Köcherfliegenlarven, Schnecken, Schlammröhrenwürmer, Käse, Muscheln, Büchsenfleisch, Knoblauchwurst, Frösche, Blutegel, Jungaale, Leber und Lunge. |
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Hecht
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Der Hecht kann nicht mit einem
anderen Süßwasserfisch verwechselt werden. Sein Körper ist lang und
schlank, für rasante Überfälle aus dem Hinterhalt eher gebaut als für
ausdauernde Verfolgung. Er ist dunkel auf dem Rücken und vorwiegend
grünlich an den Flanken; gelbliche Streifen tarnen den Junghecht. Der
erwachsene Fisch ist gelb gefleckt. Männliche Hechte wachsen in der Regel langsamer als weibliche und erreichen weit geringere Gewichte. Der Hecht ist Einzelgänger. Nur in der Laichzeit tritt er paarweise auf. Auf dem Speiseplan des Hechtes stehen fast nur andere Fische. Er bedient sich derer, die im jeweiligen Gewässer am häufigsten vorhanden sind. |
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Wels
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Der Wels (Waller) ist der größter Süßwasserfisch
in Deutschland. Wels und Wal erinnern an Wälzen, Wallen und Welle,
worauf auch die süddeutsche Bezeichnung Waller und Weller hinweisen dürften.
Er kann ein Riese werden. 30 bis 55 kg schwere Welse sind in deutschen Gewässern mit der Angel schon gefangen worden. Ungeheuerliches wird von der Raubgier des Welses erzählt. Erwiesen ist, daß er alles Wassergeflügel frißt und nicht einmal vor kleinen Gänsen halt macht. Der Wels lebt in der Tiefe großer Flüsse und Seen. Man kann ihn nur selten sehen. Des Nachts kann man ihn hören, wenn er unter den Fischschwärmen "aufräumt". Der Wels hat nicht nur einen starken Appetit, er ist auch ein starker Schwimmer und Kämpfer und zerreißt jede Schnur, wenn er in versunkene Balken oder Bäume flüchten und seinen geschmeidigen Leib um einen Stamm schlingen kann. |
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Zander
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Der Doppelname für den Zander - in
manchen Gegenden Deutschlands wird er auch Hechtbarsch genannt - trügt,
wenn wir annehmen, dieser Fisch sei eine Kreuzung. Das ist er nicht,
wenn er auch dem Barsch verwandt ist. Das kann man fühlen, wenn man
sich an den stachligen Strahlen seiner ersten Rückenflosse sticht und
über die rauhen Schuppen streicht. Sonst ist er schlanker und im
Querschnitt runder und wird wesentlich größer als der Flußbarsch.
Wenn wir bei der friedlichen Schleie sagen, sie habe gut gebissen, so
ist das eine Verleumdung. Der Zander dagegen kann beißen, wenn er
auch nicht so scharfe, harte und spitze Zähne hat wie der Hecht. Der Zander ist in Mitteleuropa weit verbreitet und seine Bestände nehmen immer mehr zu. Denn er liebt fruchtbares Wasser, und die immer stärkere Düngung ist eine Zivilisationsfolge. Zander wachsen je nach Nahrungsmenge. 500 Gramm Jahreszunahme ist nicht selten. |